Giovane Élber (1972)

Giovane Élber (23. Juli 1972) ist ein ehemaliger brasilianischer Stürmer, der vor allem beim FC Bayern München ein echter Torjäger wurde. Bis 2010 war er mit 133 Toren der erfolgreichste Ausländer aller Zeiten in der deutschen Bundesliga.

Nachdem er zum ersten Mal für Grasshoppers in der Schweiz gespielt hatte, unterschrieb Élber einen Vierjahresvertrag in Süddeutschland und markierte damit die erfolgreichste Phase seiner Karriere. Er gewann viermal den Meistertitel mit den Bayern und dreimal den DFB-Pokal.

1999 verpasste er jedoch den Champions League-Platz, als die Deutschen im Endkampf gegen Manchester United antraten. Aufgrund einer schweren Knieverletzung musste er ab März beobachten, wie sein Team das Finale erreichte. Nach einer wahnsinnigen Auflösung hoben die Engländer schließlich (1-2) mit der Tasse ab.

Zwei Jahre später bekam er eine zweite Chance, Élber war der Mann in Form in der Saison 2000/01. In Mailand gewannen die Süddeutschen mit Dick Jol als Schiedsrichter nach Elfmeterschießen das CL-Finale von Valencia. In derselben Saison wurde die Weltmeisterschaft auch den Palmen hinzugefügt.

Der brasilianische Stürmer erzielte weiterhin ein Tor und brach 2002 den Bundesliga-Rekord von Stéphane Chapuisat. Am 23. März dieses Jahres erzielte er gegen den 1.FC Köln sein 107. und 108. Tor in der deutschen Liga und war damit der erfolgreichste Stürmer aller Zeiten. Trotz aller Tore war er nie der beste Torschütze geworden, was erst eine Saison später geschah, als er zusammen mit Thomas Christiansen 21 Tore erzielte, um den "Kicker Torjägerkanone Award" zu erhalten. Für den mittlerweile 30-jährigen Angreifer wurde ein Traum wahr: "Niemand interessiert sich für Brasilien, dass ich der erfolgreichste ausländische Stürmer aller Zeiten in der Bundesliga bin. Wenn ich jedoch als Torschützenkönig nach Hause zurückkehre, bin ich der Held! "Außerdem wurde er von seinen Fußballkollegen zum" besten Feldspieler der Saison "und von den Bayern-Fans zum" Spieler der Saison "gewählt.

Nach seiner Zeit bei den Bayern spielte er mit unterschiedlichem Erfolg bei Olympique Lyon, Borrusia Mönchengladbach. Danach beendete er seine Karriere bei Cruzeiro in seiner Heimat Brasilien. Obwohl der Verein noch ein Jahr mit ihm weitermachen wollte, entschied Élber, dass es gut gewesen war, und beendete seine Karriere sofort am 20. November 2006 nach anhaltenden Knöchelproblemen und dem Tod seines Vaters.

Giovane Élbertot kam unter anderem aufgrund der harten Konkurrenz unter anderem von Romario und Ronaldo nur zu 15 Länderspielen, in denen er sieben Tore erzielte.

(Foto: Wikipedia.)

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