Joop Schuman (1934 – 2003)

Joop Schuman (6. Januar 1934 – 13. September 2003) kann zu Recht als Torschütze bezeichnet werden. Mit 44 Toren ist er in einer Saison immer noch der beste Torschütze im Profifußball.

Der in Zwolle geborene blonde Buchhalter Schuman spielte nacheinander für PEC Zwolle, Preussen Münster und Heracles Almelo. Schuman hielt Fußball für ein Nebenproblem und zögerte lange, sich am Knie operieren zu lassen. Er beschloss trotzdem Hilfe zu holen. Später würde er jedem mit dem gleichen Problem raten, dasselbe zu tun. Es hatte ihm eine wundervolle Karriere beschert.

Joop Schuman spielte von 1949 bis 1950 für P.E.C. wo er bereits ein echter Torschütze war. Es ist kein Zufall, dass Schuman im Alter von 16 Jahren sein Debüt gab. In der folgenden Zeit erzielte er ununterbrochen ein Tor und der Konter blieb nur bei nicht weniger als 114 Toren stehen.

Seine guten Leistungen blieben nicht unbemerkt und führten zu einem Transfer nach Deutschland. 50.000 Gulden, damals viel Geld, fragten P.E.C. Schuman beschloss sofort, nicht für P.E.C. das gab ihm doch den gewünschten Transfer. Von 1956 bis 1957 spielte er für Preussen Münster. 1957 schnappte ihn Herakles für 538 Gulden aus Preussen.

Joop Schuman spielte von 1957 bis in die 1960er Jahre für Heracles. In seiner ersten Saison erzielte er bereits 42 Tore. In den folgenden Spielzeiten erzielte er weiterhin Tore. Angeführt von dem legendären Stürmer-Duo Joop Schuman und dem Südafrikaner Steve Mokone wurde Heracles 1958 Meister in der zweiten Liga und erhielt die Gelegenheit, sich in der niederländischen ersten Liga zu beweisen. Schuman hat es sogar geschafft, in einem Spiel sechs Mal das gegnerische Netz zu finden. 1960 lernte EBOH den Treffer des Zwollenaar in einem 11: 0-Spiel kennen.

Schuman war ein Stürmer pur sang, ein Finisher. Er suchte nach seinen Chancen und versuchte aus allen Winkeln und Positionen, Kreuze mit dem Kopf oder dem rechten / linken Fuß zu einem Tor zu befördern. Herakles 'Spiel war auch darauf ausgerichtet. Die Bälle gingen vom Mittelfeld zu den Flügelspitzen Isie Greving und Dick Reekers, die Schuman dienten. Schuman bevorzugte besonders Bälle in "Milchkannenhöhe". Er wusste, was er damit anfangen sollte.

Zu Beginn der Saison 1961-1962 wurde Schuman von Ajax erfolglos angesprochen, nach Amsterdam zu kommen. Herakles verlangte so viel, dass die Amsterdamer mit dem sprichwörtlichen Schwanz zwischen den Beinen nach Hause zurückkehrten. Joop blieb dabei und wurde deshalb mit nicht weniger als 47 Toren zum besten Torschützenkönig des Profifußballs. Heracles beförderte in dieser Saison auch die höchste Liga im Profifußball.

Schuman spielte schließlich sieben Spielzeiten für Heracles, in denen er in der 2. Liga B startete und in der Saison 1963-1964 in der Eredivisie endete. Midvoor Joop Schuman spielte drei weitere Spielzeiten nach Heracles in seinem alten Verein P.E.C. in Zwolle. In der ersten Saison erzielte er drei Tore und in der letzten Saison 22 Mal. Die zweite Saison war verletzungsbedingt kein Erfolg und er erzielte kein Tor. Insgesamt hat Schuman im Profifußball 338 Tore erzielt.

Am 13. September 2003 wurde bekannt gegeben, dass Schuman nach langer Krankheit im Sophia Hospital in Zwolle gestorben war. Im Polman Stadium of Heracles ist die östliche Tribüne nach ihm benannt.

(Foto: Delpher)

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