Julien Escudé (1979)

Julien Escudé (* 17. August 1979) ist ein us-h/ Escudé stand auch auf der Gehaltsliste von AS Cannes, Stade Rennais, AFC Ajax, Sevilla FC und Besiktas JK. Wir kennen ihn vor allem aus seiner Zeit bei Ajax.

Beschreibung

Linksfüßige, 184 cm lange, eine Matte am Hals, ein Bart und Verteidiger; es war escudés Beschreibung um die Jahrhundertwende. Von 1998 bis 2014 spielte Julien Escudé für AS Cannes, Stade Rennais, AFC Ajax, FC Sevilla und Besiktas JK. Von 2006 bis 2010 war er 13-mal Teil der französischen Fußballmannschaft "Les Bleus". Er ist auch ein Bruder des ehemaligen Tennisprofis Nicolas Escudé.

Verteidiger Julien Escudé begann 1988 beim französischen Erstligisten A.S. Cannes Profifußball zu spielen. Eine Saison später finden wir ihn auf der Gehaltsliste von Stade Rennais. Beide Vereine spielten damals auf höchstem Niveau in Frankreich: Ligue 1.

Ajax

Im Sommer 2003 wechselte Escudé von Stade Rennes zu Ajax. Der designierte Nachfolger von Christian Chivu wurde der erste Franzose in Amsterdam. Es war Teil seiner Entwicklung, zu einem größeren Verein zu gehen und sich selbst im Rampenlicht des damaligen Cheftrainers von Frankreich, Jacques Santini, zu spielen. Julien debütierte für Ajax im Vorrundenspiel der Champions League gegen den Grazer AK am 12. August 2003 (1:1). Am 22. Februar 2004 erzielte er sein erstes Tor für den Verein, zu Hause gegen den FC Twente (1:0).

Raphael van der Vaart, Wesley Sneijder und Zlatan Ibrahimovic waren die größten Nachwuchstalente, mit denen Escudé ein Team bildete. Und mit erfahrenen Klassenboxen wie Jari Litmanen, Tomé Galsek Nigel de Jong und Maxwell gab es eine schöne Mischung. Vier Spielzeiten lang blieb der Innenverteidiger bei Ajax aktiv, konnte seinen rumänischen Vorgänger aber nicht vergessen lassen. Es endete bei 61 Spielen (6 Tore).

Spanien

Januar 2006 wurde bekannt gegeben, dass Escudé zum FC Sevilla geht. Ajax soll rund 1,5 Millionen Euro für Escudé erhalten haben, der einen Vertrag für 3,5 Jahre unterschrieben hat. Es war kein ungeteilter Erfolg: Stammkunde Escudé gewann mit Sevilla die Europa League. Wir schreiben 10 Mai 2006, 20.45, Philips Stadion Eindhoven. Sevilla, mit Escudé in der Startaufstellung, startete das 36. Finale in der Geschichte des UEFA-Cups gegen Middlesbrough. Zwei 45 Minuten und eine Viertelstunde Pause standen Escudé und seine Teamkollegen auf der Anzeigetafel zum 4:0.

In Spanien spielte er sieben Jahre lang. Escudé war dort fast immer ein einfacher Spieler, aber er entschied sich trotzdem für ein Abenteuer in der Türkei. Er war transferfrei und kam 2012 zu Besiktas JK. Dies führte zu zwei Toren und 25 Spielen in zwei Spielzeiten. Escudé gab am 3. September 2014 bekannt, dass er seine Karriere als Profifußballer beenden werde. Es hätte für Escudé gereicht, "die Karriere zu beenden".

Les Bleus

Im März 2005 wurde Escudés Ziel wahr: Er wurde einberufen, um seinem Land beizutreten. Das war in den WM-Qualifikationsspielen gegen die Schweiz und Israel. Es kam nicht zu einem Debüt während dieser beiden Spiele. Am 11. Oktober 2006 debütierte Escudé schließlich. Das war in der EM-Qualifikation gegen die Färöer (5:0-Sieg). Danach spielte er insgesamt drei Qualifikanten für die Europameisterschaft 2008, gehörte aber nicht zum EM-Kader.

Am 18. November 2009 brach sich Escudé im WM-Qualifikationsspiel gegen Irland in der zehnten Minute die Nase. Er spielte in vier Qualifikationsspielen für die Weltmeisterschaft 2010, kam aber erneut nicht ins Finale. Das erzählt die ganze Geschichte des internationalen Escudé.

Restaurant SQD

Nach seiner Karriere eröffnete Escudé in Madrid ein Restaurant namens "SQD" (Hinweis: sag es). Dies, nachdem ihn ein Fan so genannt hatte. Das war auch der Name auf seinem Trikot, als Julien 'SQD' Escudé für Sevilla spielte.

(Foto: Wikipedia)

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