Leonardo dos Santos Silva (1976)

Leonardo dos Santos Silva (21. August 1976) war besser bekannt als Leonardo II. Während seiner Karriere in den Niederlanden spielte er für den FC Groningen, Feyenoord, De Graafschap, ADO Den Haag, MVV, FC Dordrecht und FC Emmen.

Hyperaktiv
Winger, leonardo war von Beruf. Eine der (hyper)aktiven Art. Kuschelig dampfend, auf dem Fußball-Moped. Aufgrund seiner Arbeitsmoral sehr beliebt und am Ende verdiente ihm dies eine schöne Karriere. Dennoch reichte es nicht aus, um mit der Zinserhöhung beginnen zu können. Nach seiner Karriere musste er für eine komfortablere Altersvorsorge arbeiten.

Der Anfang
Von Anfang an treffen wir Dos Santos Silva zum ersten Mal 1996 im brasilianischen Flamengo. Das war schon früh sein Lieblingsverein. Er wuchs in seiner Heimat Brasilien auf, in einem Armenviertel von Sao Gonalo. Dis ist eine Stadt in der Nähe von Rio de Janeiro. Leo, für Intimitäten, wird schließlich vier Spiele für seine große Liebe spielen. Weil er bei Flamengo nicht wirklich durchbrechen kann, hat er seine Fußballpfeile auf Europa fokussiert.

Groningen
Der FC Groningen ist der Verein, der Dos Santos Silva 1997 abholte. Vier Spielzeiten lang traf Leonardo dos Santos Silva in Groningen auf der rechten Seite. "Leooooo, Leoooo", hallte es alle zwei Wochen im damals noch Oosterparkstadion, als Dos Santos Silva auf und ab sprang. Die Nordländer wollen immer Kampf und Leidenschaft sehen, und das war bei Leonardo nicht auf taube Ohren. In der Folge wurde er zum Publikumsliebling. Höhepunkt ist der Aufstieg in die Eredivisie mit dem FC Groningen im Jahr 2000. Wenn sich herausstellt, dass Leonardo es auch gelegentlich schafft, das gegnerische Netz zu finden, zeigt Feyenoord Interesse. Und mit Erfolg: 2001 unterschrieb Leonardo II . Am Ende trug er nicht weniger als 147 Mal das Hemd von "Groningen pride".

Rotterdam
2002 gewann Dos Santos Silva mit Feyenoord den UEFA-Pokal. Da es einen weiteren Leonardo (Leonardo de Vitor Santiago) in Feyenoord gab, bekommt Dos Santos Silva den Fußballnamen Leonardo II. Der Brasilianer, der nur selten für Feyenoord spielte, spielte in einer Reihe von Spielen, die dem Uefa-Cup-Sieg vorausgingen. Nach dem Start gegen Freiburg spielte er auch im Halbfinale, zu Hause gegen Inter. Das war einer der schlimmsten Momente seiner sportlichen Karriere. Er kam als Reservespieler und sorgte für einen Elfmeter, leider gegen Feyenoord. Am Ende war das Finale geschafft. Und ob der Elfmeter spielte oder nicht, Leo war auf der Tribüne beißend während des Finales gegen Borussia Dortmund.

De Graafschap, ADO Den Haag, MVV, FC Dordrecht und FC Emmen sind die Vereine, für die Leonardo II. in den Niederlanden spielen würde. Jedes Mal nur eine Saison und einmal mit etwas mehr Erfolg als das andere Mal. Leonardo spielte für die brasilianischen Vereine Nova Iguau und Veranépolis sowie für den kolumbianischen Klub Deportes Quindo. Auch mit nicht dem größten Erfolg.

Erste Liga
Nachdem der brasilianische Mittelfeldspieler mit Flügeln seinen Congé in Brasilien gefunden hatte, wechselte er zurück in die Niederlande. Der FC Emmen war der erste, der Leo gewann. Der Brasilianer hatte seine Zukunft bereits zwei Monate zuvor mit dem Erstligisten verknüpft, bevor er tätig werden konnte. Er hatte die Papiere nicht in Ordnung. Nachdem alle Probleme gelöst waren, konnte er sich endlich auf das Fußballspielen konzentrieren. Dies führte zu zwei Saisons erste Liga 19 Spiele, in denen er nicht zu punkten. Leo wechselte aus Bergschenhoek zum Amateurverein BVCB. 2013 war dies auch das Ende der Fußballgeschichte. Er konnte es nicht ertragen, mit der Auswahl von Übungsleiter Edwin Vuurens zu trainieren. Damit zog Leo einen Strich durch den aktiven Fußball.

Pakettreiber
Nach seiner Karriere wurde Leonardo Fahrer und Verwaltungsassistent für das brasilianische Konsulat in Rotterdam. Er wurde auch Trainer der Feyenoord Soccer Schools und wechselte nach Bergschenhoek. 2018 wurde er Paketzusteller bei UPS.

(Foto: fcgonline.nl)

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *.

*
*
You may use these <abbr title="HyperText Markup Language">HTML</abbr> tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Translate »