Marc Gabriel Degryse (1965)

Marc Gabriel Degryse (4. September 1965) war ein belgischer offensiver Mittelfeldspieler, der unter anderem für RSC Anderlecht und PSV spielte.

Degryse begann mit den Amateuren von VC Ardooie und wechselte als 15-Jähriger zum Club Brügge. Nach seinem Debüt 1983 folgte 1986 sein erster Preis. Der Club gewann in diesem Jahr den belgischen Pokal unter Trainer Henk Houwaart. Zwei Jahre später führte der niederländische Trainer die Mannschaft zum Meistertitel. Degryse selbst wurde dann zum ersten Mal zum Profifußballer des Jahres ernannt. Er mochte es in Brügge, aber damals wurde er manchmal dafür kritisiert, dass er das Nachtleben zu oft genoss.  Ein Transfer war dringend und mehrere Vereine wie PSV und Juventus zeigten Interesse.

Letztendlich war es Anderlecht, wo Aad de Mos gerade Trainer geworden war und Degrys für 90 Millionen BEF (ca. 2,25 Millionen Euro) übernahm. De Mos verwandelte ihn in einen offensiven Mittelfeldspieler, obwohl dies in seiner ersten Saison nicht so gut lief. Degryse musste sich an seine neue Position gewöhnen und Club Brugge wurde Champion. Anderlecht gewann den Pokal und erreichte das Finale des Europapokals II. Anderlecht verlor in diesem Finale, nachdem Sampdoria in die Verlängerung gegangen war.

Im Sommer 1995 zahlte Sheffield Wednesday für Degryse rund 1,75 Millionen Euro an Anderlecht. Der Mittelfeldspieler gab sein Debüt in der Premier League und wurde schnell Stammspieler im englischen Verein. Er hatte dort einen Vertrag für drei Spielzeiten unterschrieben, wechselte aber 1996 zum PSV.

Beim PSV war Degryse mit den Landsleuten Luc Nilis und Gilles De Bilde vereint. Trainer Dick Advocaat hat in seiner ersten Saison regelmäßig den Mittelfeldspieler verpflichtet. In diesem Jahr wurde der Verein auch Meister. Eine Saison später kam der 32-jährige Degryse kaum zum Spielen.

Am Ende der Saison kehrte Marc Degryse nach Belgien zurück, um sich 2002 im Alter von 37 Jahren endgültig vom Profifußball zurückzuziehen. Heutzutage ist der 63-fache Red Devil Analyst im belgischen Fernsehen.

(Foto: ANP – Cor Mulder)

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