Mike Mampuya (1983)

Mike Mampuya-Mawawu Willems Rory Adams (17. Januar 1983) war ein offensiver Rechtsverteidiger, der für Helmond Sport und VVV-Venlo in den Niederlanden spielte. Der belgische Außenverteidiger erhielt in den Niederlanden Kultstatus, auch wegen seines blonden Haarschnitts und seiner bunten Schuhe.

Anderlecht und KRC Genk

Mike Mampuya, Sohn kongolesischer Eltern, wurde in Verviers geboren. Eine belgische Industriestadt nahe der deutschen Grenze. Der junge Rechtsaußen kam schnell auf das Radar von Anderlecht und der Brüsseler Top-Club fügte der Jugendakademie das Talent hinzu. Ein Einbruch in den Astridpark war für Mike nicht möglich und nach einer kurzen Zeit bei KRC Genk landete Mampuya 2003 im First Division Club Heusden-Zolder. Hier debütierte der mittlerweile 20-jährige Fußballer am 12. September 2003 im belgischen Profifußball, indem er zwei Minuten vor dem Ende im Heimspiel gegen Sint-Truiden Kevin Vanbeuren ersetzte. Mampuya machte in seiner Debütsaison bis zu zehn Auftritte, die leider keine grundlegenden Auftritte hatten. Um die Sache noch schlimmer zu machen, stieg Mampuya mit seinem Verein ebenfalls in die zweite Liga ab.

Durchbruch in den unteren belgischen Klassen

Um mehr Matches in den Beinen zu bekommen, verließ Mampuya den Releganten. Er unterschrieb einen Vertrag bei KSK Tongeren und kam auf der dritten belgischen professionellen Ebene heraus. Mampuya hatte ein ausgezeichnetes Jahr mit Tongeren; Sie belegten den dritten Platz in der Liga und bestritten damit Aufstiegsspiele gegen den FC Denderleeuw. Durch das 2: 2-Unentschieden zu Hause und die 1: 2-Niederlage war der Aufstieg für den Verein nicht möglich, aber Mampuya, der 25 Spiele und neun Tore erzielte, wurde befördert. Zweiter Divisionist Vigor Hamme gelang es, den Flügelspieler zu einem Wechsel zu verführen.

Der 22-jährige Flügelspieler hatte ein hervorragendes Jahr bei Hamme. Der Verein, der KFC Vigor Wuitens Hamme heißt, hat es fast geschafft, in die First Division aufzusteigen. Obwohl Mampuya mit Hamme im Mittelfeld landete, wurde ein Titel gewonnen. In der letzten Runde für den Aufstieg waren drei Punkte letztendlich kurz. Mit 23 Spielen in den Beinen war Mampuya größtenteils ein einfacher Spieler und erregte damit die Aufmerksamkeit von Lierse SK. Der nationale Meister von 1997 konnte den Abstieg aus der First Division kaum verhindern.

First Division und Eredivisie Fußball

Mampuya landete in einer erfahrenen Auswahl, deren Trainer René Trost bis November 2006 war. Nico Vaesen war der 37-jährige Torhüter und mit 32 Jahren war Bob Peeters der erfahrene Torhüter an der Spitze. Sven Vandenbroeck war zu dieser Zeit auch ein Teamkollege von Mampuya. Mampuyas Aufenthalt in Lier war jedoch auf sechs Monate und zehn Spiele begrenzt. Der Angreifer wurde des Spielbetrugs beschuldigt und durfte deshalb gehen. Es war Helmond Sport, der ihn im Januar 2007 für sechs Monate engagierte. Am 12. Januar gab er sein Debüt für die Helmonders gegen seinen späteren Arbeitgeber VVV Venlo. Unter anderem mit John Nieuwenburg, Patrick Hobbelen und Ilja van Leerdam landete Mike in einem erfahrenen Team, in dem er sofort eine Startposition als rechte Hälfte gewann. Der schnelle Belgier machte in De Braak Eindruck und bestritt nach der Winterpause alle 16 Spiele für den Verein, ohne sich zu verändern.

Die Eredivisie mit VVV

Das erfolgreiche halbe Jahr in Nordbrabant führte zu einem schönen Transfer für Mampuya. Der beförderte VVV-Venlo übernahm die rechte Hälfte transferfrei und in Limburg verwandelte ihn Trainer André Wetzel in einen Rechtsverteidiger. Innerhalb des angreifenden 4-3-3-Systems fühlte sich Mampuya wie ein Fisch im Wasser. Aufgrund seines häufigen Auftritts – kombiniert mit seinem Engagement und seinem schönen blonden Haarschnitt – wurde der Belgier zu einem beliebten Auftritt in der Eredivisie. Trotz der Anwesenheit von Starspieler Keisuke Honda und Top-Talent Nordin Amrabat stieg VVV-Venlo aus der Eredivisie ab, wodurch Mampuya ebenfalls einen Schritt tiefer spielte. Trotz des Interesses verschiedener Vereine war es nicht möglich, für den Rücken zu wechseln. Damit waren auch die kurzfristigen Spitzen des Außenverteidigers vorbei. Mampuya verlor während der Saison seine Startposition und wechselte im Sommer 2009 ablösefrei zu Helmond Sport.

Auf einem Abenteuer in Zypern und Schottland

In der Saison 2009/10 bestritt Mampuya 26 Spiele für Helmond Sport. Danach begann die Reise durch Mampuya: Zwischen 2010 und 2012 spielte er in Zypern für Doxa Katokopia FC und EN Paralimni. Nachdem er den letzteren Verein verlassen hatte, war er ein Jahr lang frei und unterschrieb dann im Juni 2013 beim Livingston FC. Von dem Profifußballer Mampuya, der seit einiger Zeit der Beste war, war nur noch sehr wenig übrig, und nach einem enttäuschenden Jahr in der Kellerklasse des schottischen Profifußballs endete er mit den Amateuren von Broxburn Athletic. Im Sommer 2016 gab der 33-jährige Mampuya es auf.

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