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Tijjani Babangida (1973)

Tijjani Babangida (25. September 1973) war ein rasanter nigerianischer Rechtsaußen, der vor allem als lächelnder Dribbler für VVV, Roda JC und Ajax bekannt war.

Der Textilmagnat Nol Hendriks bemerkte schon früh die Talente des kleinen Nigerianers. Im Alter von 17 Jahren holte er 'Baba' aus Nigeria ab und lagerte ihn beim VVV. Anfangs hatte Babangida Schwierigkeiten, die Metropole Lagos gegen die ruhige Landschaft Limburgs auszutauschen, aber es dauerte nicht lange, bis er die Herzen der Fans in De Koel stahl. Venlo konnte ihren nigerianischen Publikumsliebling nicht lange genießen. 1993 ging er nach Roda JC.

Während seines Aufenthalts in Kerkrade hatte Tijjani Babangida gute Zeiten. In einem Traumteam mit Maurice Graef, Max Huiberts, Eric gegen Luer, Barry van Galen und Ruud Hesp endeten die Koempels ausnahmslos in der linken Reihe. Das absolute Highlight war natürlich der zweite Platz 1995 hinter dem unschlagbaren Ajax.Babangida erwies sich als gefährlicher rechter Flügelspieler, der viele Linke zurück zu Statisten verwies.

1996 war es Zeit, an die Spitze zu gelangen. Ajax-Trainer Louis van Gaal brachte Babangida nach Amsterdam, um seinem Landsmann Finidi George zu folgen, der zu Real Betis wechselte. Baba spielte in den ersten Spielzeiten immer noch regelmäßig, aber Morten Olsen, Louis van Gaals Nachfolger, sah es danach nicht mehr in ihm und legte ausnahmslos den kleinen rechten Flügelspieler auf die Bank.

Das wahre Lächeln würde danach nicht mehr nach Babangida zurückkehren. Er spielte in verschiedenen Clubs im Ausland und auch in den Niederlanden bei Vitesse. Aber die Zeiten, in denen der Gegner ihn vor dem Spiel fürchtete, waren definitiv vorbei.

Im Jahr 2005 war es genug für Baba. Nach einer Karriere von fast fünfzehn Jahren beendete er seine Profifußballkarriere. Er hat 40 Länderspiele für die Super Eagles von Nigeria bestritten, war ein nationaler Auswahlspieler bei drei Weltmeisterschaften und war Teil des nigerianischen Kaders, der bei den Olympischen Spielen 1996 Gold gewann.

(Foto: ANP – Marcel Antonisse)

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