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Willy Carbo (1959)

Willy Carbo (1959) war ein Fußballspieler, der vor allem dank eines fast unmöglichen Tores des FC Twente gegen Go Ahead Eagles im Jahr 1984 in die Geschichtsbücher aufgenommen wurde.

Carbo brach beim FC Utrecht durch und spielte anschließend bei einer Reihe von Vereinen: Club Brügge, Feyenoord, RKC, NEC und Cambuur. Sein absoluter Höhepunkt war sein Tor im Auftrag des FC Twente im Spiel gegen Go Ahead Eagles. Carbo überraschte Jan Jongbloed, den Hüter der Deventenaren, völlig mit einem fantastischen "Bang Bang", der an der Kreuzung landete.

1983 wechselte Carbo zum belgischen Top-Club Club Brügge. Er trat vor Ende der Saison dem Brügger Team bei, damit er im Finale des belgischen Pokals gegen SK Beveren spielen konnte, der das Team verlor. Carbo konnte sich jedoch nicht in Brügge niederlassen und er konnte keinen einfachen Ort erobern und wurde nach einigen Monaten abgelenkt. Infolgedessen wurde er schnell als schlechter Kauf eingestuft. Im Jahr 2004 wählte ihn die flämische Zeitung Het Laatste Nieuws sogar zum schlechtesten Kauf des Club Brügge aller Zeiten. Nach nur acht Spielen wollte die belgische Mannschaft den Angreifer wieder loswerden.

In der Winterpause der Saison 1983-1984 war es Feyenoord, der Carbo veröffentlichte. Er kehrte auf Mietbasis zu niederländischen Feldern zurück. Carbo kam zu Feyenoord mit Johan Cruijff und Ruud Gullit. Mit Feyenoord gewann er sowohl die nationale Meisterschaft als auch den KNVB-Pokal. Am Ende der Saison musste er jedoch nach Brügge zurückkehren. Eine Abreise würde jedoch nicht lange dauern.

Der Angreifer, der 2004 von der flämischen Zeitung Het Laatste Nieuws als schlechtester Kauf des Club Brügge ausgewählt wurde, ist für eine weitere schöne Anekdote bekannt. In einem Spiel mit dem FC Twente gegen seinen ehemaligen Verein FC Utrecht glaubte Carbo, das Pfeifen des Schiedsrichters gehört zu haben. Er fing den Ball, der gerade auf seine Weise gespielt wurde, mit seinen Händen auf. Dies zur Freude der Utrecht-Anhänger, denn die anschließende Strafe wurde fehlerfrei eingesetzt. Am Ende spielte Carbo mehr als zwei Spielzeiten für die Tukkers.

In der Saison 1985-1986 erlitt Carbo eine Verletzung am rechten Knie. Als sich herausstellte, dass er sein altes Niveau nicht mehr wiedererlangen konnte, wechselte er im November 1986 auf Mietbasis zu RKC Waalwijk, der in der First Division spielte.

Carbo hatte eine unglückliche Saison bei RKC Waalwijk. Neben einem Knieproblem brach er sich bei einem Match gegen DS '79 auch den Kiefer. Dies im Duell mit Peter Matena. In der folgenden Saison wollte RKC Waalkwijk den Stürmer für ein weiteres Jahr einstellen. Der FC Twente wollte jedoch nur Carbo verkaufen, was die Zusammenarbeit nach einer Saison beendete. Carbo wurde widerwillig an N.E.C. Er würde hier nur eine Saison spielen. Eine Rückkehr zum FC Utrecht schien in Vorbereitung zu sein, aber am Ende entschied sich der Verein für John Linford gegenüber Carbo. Willy unterschrieb daher bei Cambuur Leeuwarden.

Cambuur bestritt 40 weitere Spiele, in denen er 17 Tore erzielte. Danach bekam er so viele Probleme mit seinem Knie, dass er seine Profifußballkarriere im Alter von 30 Jahren beendete.

Carbo ging 1991 in den Ruhestand und war später Jugendtrainer bei Cambuur Leeuwarden.

(Foto: ANP-Stiftung Willy Carbo (rechts)

 

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